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Florida 1999

Vorher...

Erst war es bei der Wahl des nächsten Urlaubsortes ja nur so dahingesagt: Warum nicht nach Amerika ?Es wurde aber immer mehr zur fixen Idee und schon wurde geplant. Wir wollten erst einmal nach Florida, weil wir erst mal "klein" anfangen wollten und die Entfernungen für 14 Tage nicht so groß sein sollten. Die Westküste sollte dann mal als "Steigerung" folgen ( das "dann mal" entpuppte sich letztendlich als 11 Jahre später )Jochens Mutter war auch angetan, da haben wir sie kurzerhand mitgenommen, damit wurde dann der Mietwagen und so manche Übernachtung für uns billiger. Und es gab einen BabysitterKurz vor Urlaubsantritt saßen wir beim Frühstück und Jochen sagte: "Hoffentlich kommt kein Hurrikan". Ich : " Wieso sollte denn ausgerechnet dann ein Hurrikan kommen?" und fand die Vorstellung schon sehr abwegig. Tja, ich wurde eines Besseren belehrt...Die günstigsten Flüge waren von Amsterdam nach Frankfurt, umsteigen in ein anderes Flugzeug und von dort nach Miami. Genau dieses andere Flugzeug erst in Frankfurt zu besteigen, war viel teurer. Was ne Logik, aber was tut man nicht alles, um Kohle zu sparen. Also ab nach Amsterdam und dann nach Frankfurt. Der Flieger war recht groß und man hatte irgendwie ein sichereres Gefühl als bei den kleineren Maschinen, mit denen wir bisher geflogen sind. Filme wurden auch gezeigt, das kannten wir auch noch nicht, und dauernd kam ne Stewardess mit was Eßbarem.Florian (damals 5) war sowieso pflegeleicht und malte ein ganzes Malbuch voll.Auf einmal meldete sich der Pilot und verkündete, daß ein Hurrikan im Anmarsch wäre und am nächsten Tag Miami erreichen würde. Na klasse, konnten wir uns die Fahrt zu den Keys sparen, da wollten wir zuerst hin. Jochen: " Was hab ich gesagt?" Grmmpf... Männer...Beim Landeanflug sah man erst mal die amerikatypisch angelegten Straßen, alles so ordentlich, gar nichts krumm.Die Abfertigung war easy, wir brauchten wegen unserem kleinen Sohn nirgendwo in einer Schlange zu stehen, sondern wurden bevorzugt, da war mir Amerika ja sofort sympatisch.Als wir nach draussen kamen, bekamen wir erst mal einen feuchten Hitzeschwall ins Gesicht, da ist man gar nicht drauf vorbereitet. Das ist so, als kommt man in ein Gewächshaus und noch schlimmer. Also schnell zur Mietwagenstation und unseren Mietwagen abgeholt - schickes Teil und Aaaah... Klimaanlage!

Erst mal raus aus Miami und so`n bißchen auf die Keys nach Key Lago, wo die Bewohner aus Spaßmeinten :

What the hell you are doing here ??? Get away, the hurricane is coming !!!

Wir wieder zurück und uns ins nächste Motel einquartiert. Durch den Jetlag waren wir komischerweise alle vor 4 Uhr morgens wach, also gepackt und weiter Richtung Everglades. An derTankstelle wieder: In den Everglades wollten wir eigentlich Airboat fahren, ging aber nicht, weil alle Boote vor dem Hurrikan gesichert worden sind :- (( Eine Alligatorenfarm war aber geöffnet, also dort hinein...

What the hell you are doing here ??? It`s 4 o clock!!!

Ja, wenn wir doch wach sind !!!

Mein kleiner Alligator hieß

Michael Jackson

Bei dem Namen hätte dem aber mal einer Moonwalk beibringen können !

See you later, Alligator...

Danach sind wir Richtung Golf von Mexico und wollten uns ein Motel suchen, aber oh Schreck... überall

no vacancy

Eine Menge Bewohner der Ostküste waren mittlerweile vor dem Hurrican nach hier geflüchtet und haben alle Motels mit Beschlag belegt.Das wurde dann eine abenteuerliche Nacht, weil uns nur noch der Parkplatz vom Walmart und unser Mietwagen zum Schlafen blieb, da wären wir jedenfalls am nächsten Morgen die ersten Kunden, haha.So richtig durchschlafen war aber nicht, besonders nicht für Jochen, weil die ganze Nacht über immer irgendein Cop vorbeikam und uns kontrollierte ( im Nirgendwo abgestellte Autos haben die besonders gern ). Irgendwann frühmorgens hatte Jochen dann die Nase voll und verfrachtete seine schlafende Meute nach Sanibel Island, wo wir dann doch noch ein nettes Best Western gefunden haben. Inzwischen war auch an der Ostküste der Hurrikan vorbeigezogen und alle fuhren wieder zurück zu ihren Häusern.

Hier am Golf von Mexico waren noch die Ausläufer vom Hurrikanzu sehen, der an der Ostküste gewütet hatte.

Auf Sanibel Island ist es wunderschön, der ganze Strand ist voller Muscheln.Ohne Badelatschen können hier nur Fakire laufenDa das Wetter richtig toll wurde und wir uns richtig wohl fühlten, beschlossen wir, hier was länger zu bleiben.

Florida 1999